StadtRaum – Die Stadt als Galerie der Zukunft

StadtRaum – Die Stadt als Galerie der Zukunft

Pädagogisches Ziel: Räume wahrnehmen – Räume erschließen sowie Übergänge zwischen der Grundschule und den weiterführenden Schulen gestalten und mittendrin das Kind als Street-Art-Künstler/Gestalter. 

Die Idee: Kindheit heute ist gekennzeichnet durch vielfältige Möglichkeiten zur Selbstentfaltung und Selbstbestimmung. Mit anderen Worten: Kinder werden nicht, Kinder sind … und zwar im Besonderen Träger von Rechten mit einem hohen Potential an Kreativität, Wissbegierde und eigenem, freien Willen. Das bedeutet aber auch: Kinder brauchen Zeit für das freie Spiel im und mit dem Raum, der sie umgibt, um sich selbst und ihre Umwelt zu erschließen. Stadt bietet diesen Gestaltungs-Raum, den es zu entdecken gilt. Die Stadt als Galerie und das Kind bzw. der Jugendliche als City-Künstler/Gestalter, der die Räume in die Zukunft denkt. Mit anderen Worten: Wie sieht die Stadt in 20 Jahren aus, wenn ich erwachsen bin? Was würde ich verändern? Wie würde ich meine Stadt und das Zusammenleben darin in der Zukunft gestalten?

Ziel der Idee war es, gemeinsam mit Schüler*innen und Studierenden Räume in der Stadt auszusuchen und diese umzugestalten, z.B. auf Leinwänden oder anderen Bild- oder auch Tonträgern, mittels Fotografien, Installationen, Skulpturen, Schaukästen und Graffiti. Die Schüler*innen inszenierten sich und ihre Umwelt, verfremdeten und kreierten neu und malten gemeinsam mit Sprayern und anderen Kreativen ihren Lieblingsort so, wie sie in sich in 20 Jahren vorstellen. Einbezogen außerschulische Lernorte, während die Kinder als Reporter, Stadtentwickler, Designer und Raumgestalter aktiv wurden und Räume dachten. Als Ergebnis wurde die Stadt zur Galerie der Zukunft, die sich selbst neu definiert. 

Durch die Umsetzung wurden folgende Kompetenzbereiche angesprochen: Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sowie -freiheit, Produkt-und Prozessorientierung sowie auch Ökonomie (durch beobachten, erproben, testen etc.). Über den Kunst-Katalog/Bildband konnte die abschließende (kritische) Reflexion auf eine Meta-Ebene gehoben werden: Wer will ich in der Zukunft sein. Mit anderen Worten: Wie will ich leben?!

Förderzeitraum: 1. Oktober 2016 – 01. Juli 2017

Gefördert wurde das Projekt mit 5.000 Euro durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ über das Programm Demokratie leben!

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